Was muss man bei alten und antiken Armbanduhren beachten?

Alt ist nicht gleich alt. Eine Uhr aus den 20er Jahren muss z.B. sorgfältiger behandelt werden als eine Uhr aus den 70er Jahren. Die Uhren sind im Laufe der Geschichte immer robuster geworden. Generell gilt es, zwei "Gefahren" für die Armbanduhren zu vermeiden. Diese sind : Stöße und Feuchtigkeit. Denken Sie daran: Alte Uhren sind oft Unikate. Original-Ersatzteile gibt es kaum.

Hier sind fünf einfache Regeln aus der Praxis:

1. An- und Ablegen der Armbanduhr sollte immer über einer Auffangfläche, z.B. Tisch, erfolgen.

2. Vorsicht beim Hände Waschen (insbesondere mit Uhren der 30er Jahre und älter).

3. Nie alte Uhren bei handwerklichen Arbeiten benutzen.

4. Benutzen Sie parallel auch moderne Uhren. Alte Armbanduhren sind etwas Besonderes!

5. Geben Sie Ihren alten Armbanduhren ab und zu eine Pause (sie haben es sich verdient!) und legen Sie sie an einem sicheren und geeigneten Ort (sauber und trocken) ab.

Aber keine Angst. Alte Armbanduhren sind erstaunlich robust (sie haben oft mehrere Besitzer überlebt!). Man muss sie nur sachgemäß behandeln, wie andere Antiquitäten auch, z.B. Möbel oder Automobile. Und...erwarten Sie nicht die Genauigkeit einer Quarzuhr (eine Gangabweichung von 1 -2 Minuten pro Tag ist durchaus normal).



Weitere Hinweise zum Umgang mit alten / antiken Uhren

Gang-Genauigkeit

Bitte berücksichtigen Sie, dass es sich bei den alten Uhren um feinmechanische Gegenstände handelt, die 30, 40 oder mehr Jahre hinter sich haben. Die Uhren werden immer einen gewissen Verschleiß aufweisen, was zu einer Gangabweichung führen kann, welche je nach Alter wenige Minuten pro Tag betragen kann (1 bis 2 Minuten pro Tag für Uhren, die älter als 30 Jahren sind) sind normal.

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Uhren vor 30 Jahren hatte einen anderen Stand als heute. D.h. Sie müssen mit einem gröberen „Finishing“ als heute rechnen.

Zustand der Uhren

Alte, gebrauchte Uhren haben nun mal Gebrauchsspuren, sind diese überdurchschnittlich bzw. besonders auffällig, machen wir darauf aufmerksam. Wenn Sie auf „mehr Info“ klicken, bekommen Sie einen guten Einblick in das Innere und auf das Äußere der Uhr. Auf Wunsch können wir Ihnen weitere Aufnahmen per e-Mail senden. In Natur bzw. am Handgelenk machen die Uhren oft einen anderen Eindruck, deswegen gewähren wir Ihnen 14 Tage Rückgaberecht ohne Kosten und Angabe von Gründen, nur eines ist wichtig: Die Uhr muss im gleichen Zustand wie bei Ihnen angekommen zurück gesandt werden.

Ungetragene Uhren (new old stock) bedeutet nicht automatisch, dass die Uhr perfekt und „makellos“ ist (genauso wenig, wie jungfräulich nicht automatisch „jung“ und schön bedeutet). Alte Restbestände haben oft 20, 30 oder mehr Jahre im Laden zugebracht (neben Ölverharzung, Kratzer, spröde bzw. fehlende Dichtungen usw. können manchmal Teile ausgetauscht worden sein bzw. fehlen). Wir lassen die Uhren vor dem Verkauf richten bzw. überholen. Kann die Uhr tatsächlich in einen perfekten „makellosen“ Zustand (wie neu) gebracht werden, machen wir in der Beschreibung darauf aufmerksam. Wenn Sie nur Uhren in den letztbeschriebenen Zustand erwerben wollen, müssen Sie auf die entsprechenden Hinweise achten bzw. im Zweifelsfall uns fragen. Ein Merkmal erfüllen die nicht gebrauchten Uhren auf jedem Fall: Sie haben ein ganzes Uhrenleben vor sich!

Robustheit

Auch in diesen Punkt sollten Sie auf das Alter Rücksicht nehmen. Harte Schläge führen bei alten Uhren, insbesondere wenn sie keine Stoß-Sicherung haben, zum Bruch empfindlicher Teile. Die Reparatur mechanischer Uhren ist fast immer möglich. Die Kosten auf Grund der manuell durchzuführenden Arbeit können erheblich sein. Darüber hinaus sind alte Uhren i.d.R. nicht wasserdicht. Das bedeutet, dass Sie beim Händewaschen und bei Regen darauf achten müssen, dass die Uhr trocken bleibt.

Uhrengläser

Uhren von ca. 1940 bis 1980 haben meistens sogenannte unzerbrechliche Plastikgläser. Sie brechen zwar nicht so leicht, dafür können sie leicht zerkratzt werden. Das kann man durch Polieren bzw. durch Ersetzen des Glases leicht beseitigen, aber bis dahin sind selbst kleine Kratzer für das anspruchsvolle Auge des Sammlers störend. Noch ältere Uhren haben meistens relativ dünne zerbrechliche Gläser.

Uhrenpflege

Die Sonne ist ein großer Feind der Zifferblätter. Deswegen setzen Sie bitte wertvolle Uhren der prallen Sonne so wenig wie möglich aus. Sonst sind Verfärbungen und Alterung des Zifferblattes durch die UV-Strahlung der Sonne die Folge. Wenn Sie alte Uhren tragen möchten, aber auf ganz genaue Zeit Wert legen, müssen sie die Uhr täglich einstellen. Das macht man am besten vor dem Aufziehen der Uhr. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Uhr mit einem weichen Tuch aus Baumwolle kurz zu reinigen. Verkrustungen dürfen nie entstehen! Lassen Sie das Armband erneuern, sobald diese nicht mehr schön aussieht, denn Kleider machen Leute!

Aufziehen der Uhr

Nicht alle alten Uhren mögen es, wenn man sie zu stark aufzieht. Ziehen Sie die Uhr ab, um diese aufzuziehen. Sie haben dann ein besseres Gefühl, wann Sie aufhören müssen. Gehen Sie gefühlvoll vor.

Reinigen und ölen

Alle paar Jahre (wenn Sie die Uhr oft tragen) sollten Sie die Uhr zu einem guten Uhrmacher zum Reinigen und Ölen bringen. Damit erhalten Sie den Wert der Uhr.

Reparaturen

Sollte Ihre Uhr zum Uhrmacher müssen, stellen Sie sicher, dass es der richtige ist: Das ist nicht ganz einfach. Ich kenne Uhrensammler, die aus Verzweiflung Uhrmacher geworden sind.


Alte Uhren nur im Tresor?

Sie werden sich vielleicht jetzt fragen: kann man / soll man alte Uhren überhaupt tragen?

Übertragen Sie die Frage auf alte Automobile, und Sie finden selbst die Antwort. Kurz gesagt: Gehen Sie damit verantwortungsvoll um. Denken Sie auch daran, dass alte Uhren ein Stück Geschichte sind. Sie sind sehr persönliche Gegenstände, die (früher) einen Menschen sein ganzes Leben lang begleiteten, und sie werden uns möglicherweise überdauern.

So gesehen, etwas Unheimliches haben die Uhren schon. Nicht umsonst war der Bau von Geräten zur Zeitmessung im Mittelalter verboten, denn diese Funktion war allein dem Schöpfer vorenthalten.

Was muss man bei alten und antiken Armbanduhren beachten?

Alt ist nicht gleich alt. Eine Uhr aus den 20er Jahren muss z.B. sorgfältiger behandelt werden als eine Uhr aus den 70er Jahren. Die Uhren sind im Laufe der Geschichte immer robuster geworden. Generell gilt es, zwei "Gefahren" für die Armbanduhren zu vermeiden. Diese sind : Stöße und Feuchtigkeit. Denken Sie daran: Alte Uhren sind oft Unikate. Original-Ersatzteile gibt es kaum.

Hier sind fünf einfache Regeln aus der Praxis:

1. An- und Ablegen der Armbanduhr sollte immer über einer Auffangfläche, z.B. Tisch, erfolgen.

2. Vorsicht beim Hände Waschen (insbesondere mit Uhren der 30er Jahre und älter).

3. Nie alte Uhren bei handwerklichen Arbeiten benutzen.

4. Benutzen Sie parallel auch moderne Uhren. Alte Armbanduhren sind etwas Besonderes!

5. Geben Sie Ihren alten Armbanduhren ab und zu eine Pause (sie haben es sich verdient!) und legen Sie sie an einem sicheren und geeigneten Ort (sauber und trocken) ab.

Aber keine Angst. Alte Armbanduhren sind erstaunlich robust (sie haben oft mehrere Besitzer überlebt!). Man muss sie nur sachgemäß behandeln, wie andere Antiquitäten auch, z.B. Möbel oder Automobile. Und...erwarten Sie nicht die Genauigkeit einer Quarzuhr (eine Gangabweichung von 1 -2 Minuten pro Tag ist durchaus normal).



Weitere Hinweise zum Umgang mit alten / antiken Uhren

Gang-Genauigkeit

Bitte berücksichtigen Sie, dass es sich bei den alten Uhren um feinmechanische Gegenstände handelt, die 30, 40 oder mehr Jahre hinter sich haben. Die Uhren werden immer einen gewissen Verschleiß aufweisen, was zu einer Gangabweichung führen kann, welche je nach Alter wenige Minuten pro Tag betragen kann (1 bis 2 Minuten pro Tag für Uhren, die älter als 30 Jahren sind) sind normal.

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Uhren vor 30 Jahren hatte einen anderen Stand als heute. D.h. Sie müssen mit einem gröberen „Finishing“ als heute rechnen.

Zustand der Uhren

Alte, gebrauchte Uhren haben nun mal Gebrauchsspuren, sind diese überdurchschnittlich bzw. besonders auffällig, machen wir darauf aufmerksam. Wenn Sie auf „mehr Info“ klicken, bekommen Sie einen guten Einblick in das Innere und auf das Äußere der Uhr. Auf Wunsch können wir Ihnen weitere Aufnahmen per e-Mail senden. In Natur bzw. am Handgelenk machen die Uhren oft einen anderen Eindruck, deswegen gewähren wir Ihnen 14 Tage Rückgaberecht ohne Kosten und Angabe von Gründen, nur eines ist wichtig: Die Uhr muss im gleichen Zustand wie bei Ihnen angekommen zurück gesandt werden.

Ungetragene Uhren (new old stock) bedeutet nicht automatisch, dass die Uhr perfekt und „makellos“ ist (genauso wenig, wie jungfräulich nicht automatisch „jung“ und schön bedeutet). Alte Restbestände haben oft 20, 30 oder mehr Jahre im Laden zugebracht (neben Ölverharzung, Kratzer, spröde bzw. fehlende Dichtungen usw. können manchmal Teile ausgetauscht worden sein bzw. fehlen). Wir lassen die Uhren vor dem Verkauf richten bzw. überholen. Kann die Uhr tatsächlich in einen perfekten „makellosen“ Zustand (wie neu) gebracht werden, machen wir in der Beschreibung darauf aufmerksam. Wenn Sie nur Uhren in den letztbeschriebenen Zustand erwerben wollen, müssen Sie auf die entsprechenden Hinweise achten bzw. im Zweifelsfall uns fragen. Ein Merkmal erfüllen die nicht gebrauchten Uhren auf jedem Fall: Sie haben ein ganzes Uhrenleben vor sich!

Robustheit

Auch in diesen Punkt sollten Sie auf das Alter Rücksicht nehmen. Harte Schläge führen bei alten Uhren, insbesondere wenn sie keine Stoß-Sicherung haben, zum Bruch empfindlicher Teile. Die Reparatur mechanischer Uhren ist fast immer möglich. Die Kosten auf Grund der manuell durchzuführenden Arbeit können erheblich sein. Darüber hinaus sind alte Uhren i.d.R. nicht wasserdicht. Das bedeutet, dass Sie beim Händewaschen und bei Regen darauf achten müssen, dass die Uhr trocken bleibt.

Uhrengläser

Uhren von ca. 1940 bis 1980 haben meistens sogenannte unzerbrechliche Plastikgläser. Sie brechen zwar nicht so leicht, dafür können sie leicht zerkratzt werden. Das kann man durch Polieren bzw. durch Ersetzen des Glases leicht beseitigen, aber bis dahin sind selbst kleine Kratzer für das anspruchsvolle Auge des Sammlers störend. Noch ältere Uhren haben meistens relativ dünne zerbrechliche Gläser.

Uhrenpflege

Die Sonne ist ein großer Feind der Zifferblätter. Deswegen setzen Sie bitte wertvolle Uhren der prallen Sonne so wenig wie möglich aus. Sonst sind Verfärbungen und Alterung des Zifferblattes durch die UV-Strahlung der Sonne die Folge. Wenn Sie alte Uhren tragen möchten, aber auf ganz genaue Zeit Wert legen, müssen sie die Uhr täglich einstellen. Das macht man am besten vor dem Aufziehen der Uhr. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Uhr mit einem weichen Tuch aus Baumwolle kurz zu reinigen. Verkrustungen dürfen nie entstehen! Lassen Sie das Armband erneuern, sobald diese nicht mehr schön aussieht, denn Kleider machen Leute!

Aufziehen der Uhr

Nicht alle alten Uhren mögen es, wenn man sie zu stark aufzieht. Ziehen Sie die Uhr ab, um diese aufzuziehen. Sie haben dann ein besseres Gefühl, wann Sie aufhören müssen. Gehen Sie gefühlvoll vor.

Reinigen und ölen

Alle paar Jahre (wenn Sie die Uhr oft tragen) sollten Sie die Uhr zu einem guten Uhrmacher zum Reinigen und Ölen bringen. Damit erhalten Sie den Wert der Uhr.

Reparaturen

Sollte Ihre Uhr zum Uhrmacher müssen, stellen Sie sicher, dass es der richtige ist: Das ist nicht ganz einfach. Ich kenne Uhrensammler, die aus Verzweiflung Uhrmacher geworden sind.


Alte Uhren nur im Tresor?

Sie werden sich vielleicht jetzt fragen: kann man / soll man alte Uhren überhaupt tragen?

Übertragen Sie die Frage auf alte Automobile, und Sie finden selbst die Antwort. Kurz gesagt: Gehen Sie damit verantwortungsvoll um. Denken Sie auch daran, dass alte Uhren ein Stück Geschichte sind. Sie sind sehr persönliche Gegenstände, die (früher) einen Menschen sein ganzes Leben lang begleiteten, und sie werden uns möglicherweise überdauern.

So gesehen, etwas Unheimliches haben die Uhren schon. Nicht umsonst war der Bau von Geräten zur Zeitmessung im Mittelalter verboten, denn diese Funktion war allein dem Schöpfer vorenthalten.

Was muss man bei alten und antiken Armbanduhren beachten?

Alt ist nicht gleich alt. Eine Uhr aus den 20er Jahren muss z.B. sorgfältiger behandelt werden als eine Uhr aus den 70er Jahren. Die Uhren sind im Laufe der Geschichte immer robuster geworden. Generell gilt es, zwei "Gefahren" für die Armbanduhren zu vermeiden. Diese sind : Stöße und Feuchtigkeit. Denken Sie daran: Alte Uhren sind oft Unikate. Original-Ersatzteile gibt es kaum.

Hier sind fünf einfache Regeln aus der Praxis:

1. An- und Ablegen der Armbanduhr sollte immer über einer Auffangfläche, z.B. Tisch, erfolgen.

2. Vorsicht beim Hände Waschen (insbesondere mit Uhren der 30er Jahre und älter).

3. Nie alte Uhren bei handwerklichen Arbeiten benutzen.

4. Benutzen Sie parallel auch moderne Uhren. Alte Armbanduhren sind etwas Besonderes!

5. Geben Sie Ihren alten Armbanduhren ab und zu eine Pause (sie haben es sich verdient!) und legen Sie sie an einem sicheren und geeigneten Ort (sauber und trocken) ab.

Aber keine Angst. Alte Armbanduhren sind erstaunlich robust (sie haben oft mehrere Besitzer überlebt!). Man muss sie nur sachgemäß behandeln, wie andere Antiquitäten auch, z.B. Möbel oder Automobile. Und...erwarten Sie nicht die Genauigkeit einer Quarzuhr (eine Gangabweichung von 1 -2 Minuten pro Tag ist durchaus normal).



Weitere Hinweise zum Umgang mit alten / antiken Uhren

Gang-Genauigkeit

Bitte berücksichtigen Sie, dass es sich bei den alten Uhren um feinmechanische Gegenstände handelt, die 30, 40 oder mehr Jahre hinter sich haben. Die Uhren werden immer einen gewissen Verschleiß aufweisen, was zu einer Gangabweichung führen kann, welche je nach Alter wenige Minuten pro Tag betragen kann (1 bis 2 Minuten pro Tag für Uhren, die älter als 30 Jahren sind) sind normal.

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Uhren vor 30 Jahren hatte einen anderen Stand als heute. D.h. Sie müssen mit einem gröberen „Finishing“ als heute rechnen.

Zustand der Uhren

Alte, gebrauchte Uhren haben nun mal Gebrauchsspuren, sind diese überdurchschnittlich bzw. besonders auffällig, machen wir darauf aufmerksam. Wenn Sie auf „mehr Info“ klicken, bekommen Sie einen guten Einblick in das Innere und auf das Äußere der Uhr. Auf Wunsch können wir Ihnen weitere Aufnahmen per e-Mail senden. In Natur bzw. am Handgelenk machen die Uhren oft einen anderen Eindruck, deswegen gewähren wir Ihnen 14 Tage Rückgaberecht ohne Kosten und Angabe von Gründen, nur eines ist wichtig: Die Uhr muss im gleichen Zustand wie bei Ihnen angekommen zurück gesandt werden.

Ungetragene Uhren (new old stock) bedeutet nicht automatisch, dass die Uhr perfekt und „makellos“ ist (genauso wenig, wie jungfräulich nicht automatisch „jung“ und schön bedeutet). Alte Restbestände haben oft 20, 30 oder mehr Jahre im Laden zugebracht (neben Ölverharzung, Kratzer, spröde bzw. fehlende Dichtungen usw. können manchmal Teile ausgetauscht worden sein bzw. fehlen). Wir lassen die Uhren vor dem Verkauf richten bzw. überholen. Kann die Uhr tatsächlich in einen perfekten „makellosen“ Zustand (wie neu) gebracht werden, machen wir in der Beschreibung darauf aufmerksam. Wenn Sie nur Uhren in den letztbeschriebenen Zustand erwerben wollen, müssen Sie auf die entsprechenden Hinweise achten bzw. im Zweifelsfall uns fragen. Ein Merkmal erfüllen die nicht gebrauchten Uhren auf jedem Fall: Sie haben ein ganzes Uhrenleben vor sich!

Robustheit

Auch in diesen Punkt sollten Sie auf das Alter Rücksicht nehmen. Harte Schläge führen bei alten Uhren, insbesondere wenn sie keine Stoß-Sicherung haben, zum Bruch empfindlicher Teile. Die Reparatur mechanischer Uhren ist fast immer möglich. Die Kosten auf Grund der manuell durchzuführenden Arbeit können erheblich sein. Darüber hinaus sind alte Uhren i.d.R. nicht wasserdicht. Das bedeutet, dass Sie beim Händewaschen und bei Regen darauf achten müssen, dass die Uhr trocken bleibt.

Uhrengläser

Uhren von ca. 1940 bis 1980 haben meistens sogenannte unzerbrechliche Plastikgläser. Sie brechen zwar nicht so leicht, dafür können sie leicht zerkratzt werden. Das kann man durch Polieren bzw. durch Ersetzen des Glases leicht beseitigen, aber bis dahin sind selbst kleine Kratzer für das anspruchsvolle Auge des Sammlers störend. Noch ältere Uhren haben meistens relativ dünne zerbrechliche Gläser.

Uhrenpflege

Die Sonne ist ein großer Feind der Zifferblätter. Deswegen setzen Sie bitte wertvolle Uhren der prallen Sonne so wenig wie möglich aus. Sonst sind Verfärbungen und Alterung des Zifferblattes durch die UV-Strahlung der Sonne die Folge. Wenn Sie alte Uhren tragen möchten, aber auf ganz genaue Zeit Wert legen, müssen sie die Uhr täglich einstellen. Das macht man am besten vor dem Aufziehen der Uhr. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Uhr mit einem weichen Tuch aus Baumwolle kurz zu reinigen. Verkrustungen dürfen nie entstehen! Lassen Sie das Armband erneuern, sobald diese nicht mehr schön aussieht, denn Kleider machen Leute!

Aufziehen der Uhr

Nicht alle alten Uhren mögen es, wenn man sie zu stark aufzieht. Ziehen Sie die Uhr ab, um diese aufzuziehen. Sie haben dann ein besseres Gefühl, wann Sie aufhören müssen. Gehen Sie gefühlvoll vor.

Reinigen und ölen

Alle paar Jahre (wenn Sie die Uhr oft tragen) sollten Sie die Uhr zu einem guten Uhrmacher zum Reinigen und Ölen bringen. Damit erhalten Sie den Wert der Uhr.

Reparaturen

Sollte Ihre Uhr zum Uhrmacher müssen, stellen Sie sicher, dass es der richtige ist: Das ist nicht ganz einfach. Ich kenne Uhrensammler, die aus Verzweiflung Uhrmacher geworden sind.


Alte Uhren nur im Tresor?

Sie werden sich vielleicht jetzt fragen: kann man / soll man alte Uhren überhaupt tragen?

Übertragen Sie die Frage auf alte Automobile, und Sie finden selbst die Antwort. Kurz gesagt: Gehen Sie damit verantwortungsvoll um. Denken Sie auch daran, dass alte Uhren ein Stück Geschichte sind. Sie sind sehr persönliche Gegenstände, die (früher) einen Menschen sein ganzes Leben lang begleiteten, und sie werden uns möglicherweise überdauern.

So gesehen, etwas Unheimliches haben die Uhren schon. Nicht umsonst war der Bau von Geräten zur Zeitmessung im Mittelalter verboten, denn diese Funktion war allein dem Schöpfer vorenthalten.